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Fragen & Antworten (FAQ)
Im Bereich Fragen & Antworten finden Sie häufig an uns gestellte Fragen, jeweils mit einer Antwort, so weit dies im hier gegebenen Rahmen möglich ist.
Hier finden Sie nur die am häufigsten gestellten Fragen & Antworten. Diese und alle anderen Informationen sind in den Kategorien auf der linken Seite zu finden:
Interplan Solar arbeitet überwiegend mit gewerblichen Geschäftspartnern zusammen und hat deshalb nur gelegentlich Bedarf an Aushilfskräften oder anderweitig in geringfügigem Umfang eingesetztem Personal.
Wir sind offen für Partner, die Interesse an einer eigenen Interplan Solar Niederlassung haben.
Freelancer im Bereich technisches Zeichnen, Architektur, Elektrotechnik und anderen fachübergreifenden Gebieten sind gerne willkommen, Ihre Dienste anzubieten.
Im Zweifel kontaktieren Sie bitte Herrn Ulrich Hauser direkt:
ulrich.hauser (bei) interplan-solar.eu
Um ein häufiges Missverständnis aufzuklären: Die Einspeisevergütung ist keine Förderung, sondern ein durch den Gesetzgeber garantierter Verkaufspreis für eingespeisten Strom aus erneuerbarer Energie.
Laut EEG ist der Zeitpunkt der Inbetriebsetzung einer Anlage für die Ermittlung der Höhe der Einspeisevergütung entscheidend. Ist diese Höhe ermittelt, gilt sie laut Gesetz für 20 Jahre zuzüglich des Inbetriebnahmejahres als festgelegt. Vor allem von den Energieversorgern sind Versuche unternommen worden, das EEG sowohl national- als auch europarechtlich auszuhebeln, was jedoch in keiner Weise gelungen ist. Sollten sich hier unerwarteter Weise dennoch Änderungen ergeben, dürfte dies nur unter der Voraussetzung eines Bestandsschutzes – ähnlich wie beim Kohlepfennig, der nicht zurückbezahlt werden musste – möglich sein.
Das heißt: Der Betreiber einer PV-Anlage darf mit menschenmöglicher Sicherheit davon ausgehen, dass die ihm zugestandene Einspeisevergütung sich über den garantierten Zeitraum – derzeit 20 Jahre, Status Frühjahr 2010 – nicht ändern wird.
Bisher gibt es am Markt kein Photovoltaik-Modul, das allen Anforderungen gleichermaßen gerecht wird. Der Bauherr stellt gegebenenfalls zusammen mit einem unabhängigen Spezialisten unter Beachtung der spezifischen Standorteigenschaften die Anforderungen zusammen und ermittelt die hierfür geeigneten PV-Module. Dabei gilt es u. a. Faktoren wie Verschattungen am Standort, zur Verfügung stehende Fläche, Optik, Lebensdauer, Gewährleistung/Garantiebedingungen, Ertragsstärke, das Preis-/Leistungsverhältnis und viele weitere Punkte sorgfältig zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen.
Immer wieder werde ich nach meiner Meinung zu Desertec gefragt.
Kurz: Keine gute.
Desertec ist ein Versuch großer Konzerne, die Zentralisierung der Energieversorgung beizubehalten, klug das gesamte Projekt auf Risiko der Allgemeinheit durchzuführen und dabei die Chance auf Marktkontrolle und Erträge weiter in privater Hand zu behalten.
Es geht aus Sicht der Versorger vor allem darum, eine Dezentralisierung der Energieproduktion weitestgehend zu behindern.
Abschließend:
Meine Überzeugung ist, daß zentrale Energieversorgung keinen Frieden schafft.
Ulrich R. Hauser
Die Kosten für den Kauf und die Installation einer Solarstromanlage hängen wesentlich von zwei Größen ab:
Von der installierten Gesamtleistung und den verwendeten PV-Modulen.
Die Gesamtleistung wird in kWp (Kilowatt peak) gemessen, was der so genannten Nennleistung einer PV-Anlage entspricht. Je größer die Anlage, desto geringer die Kosten pro Kilowatt (der spezifische Preis).
Auch die Modultechnologie, -Hersteller etc. spielen eine entscheidende Rolle, da die Modulpreise zwischen 1,8 und 3,5 EUR pro Watt für den Endkunden liegen können.
Alles in Allem kann sich für den Bereich zwischen 'kleinen' und 'großen' Anlagen mit preiswerten oder eher 'teuren' Modulen in Deutschland ein spezifischer Preis zwischen 2.200 und 3.600 EUR pro kWp ergeben.
(Angaben überschlägig, Stand 2010)
Die Bedeutung des Wirkungsgrades eines Photovoltaik-Moduls wird häufig überschätzt.
Jedoch ist der Wirkungsgrad die entscheidende Größe dafür, wie viel Kilowatt DC-Nennleistung [kWp] eine 1 m² große Modulfläche rechnerisch ergibt. Das heißt umgekehrt, wie viel freie Fläche für eine gewünschte Generatorleistung benötigt wird.
Ist wenig freie Fläche für eine PV-Anlage vorhanden, kann der Wirkungsgrad allerdingszum entscheidenden Planungs- und Kaufkriterium werden. Das heißt, in diesem Fall würden vorrangig Module mit einem hohen Wirkungsgrades eingesetzt.
Weiter hat der Wirkungsgrad einen Einfluss auf die Gesamtkosten für ein Kilowatt installierter Nennleistung. Ein Modul mit hohem Wirkungsgrad und geringem Flächenbedarf benötigt weniger Material und der Montageaufwand ist geringer. Dieser Umstand schlägt sich im Preis pro Kilowatt der betriebsbereit installierten Anlagenleistung nieder. Allerdings werden Module mit geringem Wirkungsgrad pro Kilowatt deshalb in aller Regel preiswerter verkauft.
Nach derzeitigem Stand (Frühjahr 2010) sind Module ab einem Wirkungsgrad von ca. 8% unter durchschnittlichen Bedingungen wirtschaftlich.
Generell gilt:
Für kleinere Anlagen bis ca. 10kWp kommen in aller Regel ausschließlich Module mit höherem Wirkungsgrad ab ca. 12%, meist kristallin, in Frage. Bei niederem Wirkungsgrad wird der Einheitspreis pro fertig installiertem kWp für solche Anlagen rasch zu hoch und damit unrentabel.
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